Auftragserteilung

Laboraufträge an das IKC, an die HAD oder an die AKI erfolgen USZ-intern elektronisch mit Hilfe des Klinikinformationssystems (KISIM). USZ-externe Einsender müssen bis auf weiteres Auftragskarten einsetzen. Die Auftragskarten können innerhalb des USZ auch für Studien sowie für ausserordentliche Situationen (zum Beispiel EDV-Ausfall) eingesetzt werden.

Elektronische Auftragserteilung mit KISIM

Die elektronische Auftragserteilung ist nur innerhalb des USZ möglich und geschieht innerhalb des Klinikinformationssystems KISIM. Bei geöffneter Krankengeschichte finden Sie unter der Rubrik «Verlauf» per rechtem Mausklick das elektronische Auftragsmodul mit der Sie Ihre Aufträge an IKC oder HAD erteilen können (eine genaue Beschreibung des Vorgehens finden Sie im Intranet). Bei Auftragserteilung werden automatisch Etiketten generiert, welche alle notwendigen Angaben zum Patienten, Auftrag und Probenmaterial enthalten. Jedes Etikett besitzt einen eindeutigen Barcode und muss deshalb zwingend auf den dazu gehörigen Probenbehälter geklebt werden.

Folgende Punkte sind bei der Verordnung mit KISIM zu beachten:

  • Bei der Blutentnahme den Entnahmezeitpunkt einhalten. Alternativ können die Entnahmezeiten im KISIM Auftrag nachträglich angepasst werden.
  • Die Etiketten pro Auftrag nur einmal ausdrucken, um doppelte Blutentnahmen zu vermeiden.
  • Falls ein Laborauftrag geändert wurde, müssen die Etiketten nochmals gedruckt werden. Die alten Etiketten sind ungültig, bitte vernichten.
  • Notfall-Analysen fürs AKI müssen zwingend telefonisch angemeldet werden und vor 17.00 Uhr im Labor eintreffen.


Um eine schnelle und sichere Probenverarbeitung zu gewährleisten, müssen ausserdem die folgenden Punkte beachtet werden:

  • Etiketten immer auf das korrekte Röhrchen kleben (z.B. „IKC VT grün“ =  Heparin = grüner Stopfen, „HAE VT violett“ = EDTA = violetter Stopfen).
  • Immer nur eine Barcode-Etikette pro Probe
  • Etiketten mit Barcode senkrecht auf die Probe kleben (Defekte, verschmutzte oder schräg geklebte Etiketten können nicht verarbeitet werden!)
  • Immer die angeforderte Anzahl Röhrchen einsenden (einige Analysen brauchen ein separates Röhrchen).
  • Alle Proben eines Auftrages zeitgleich ins Labor schicken.
  • Sammel- und Spontanurin richtig etikettieren. Bei Sammelurin bitte nochmals Sammelzeit und Urinvolumen auf der Probe vermerken.
  • Spurenelement-Röhrchen nicht verwechseln (Spurenelemente Serum vs Spurenelemente EDTA-Plasma)
  • Knochenmarkpunktionen (intern) und Immunphänotypisierungen müssen telefonisch vorangemeldet werden und mit klinischer Fragestellung vermerkt sein.
  • Sobald die Proben per Transportdienst unterwegs sind, darf im KISIM die Verordnung nicht mehr geändert werden.


Bitte beachten Sie auch, dass Sie für den Fall eines spitalweiten EDV- oder Netzwerkausfalls eine ausreichende Anzahl an Notfallkarten vorrätig haben. (Diese Notfallkarten sind stationsspezifisch codiert, deshalb führt ein Kartentausch zwischen Stationen zwangsläufig zu Fehlern, z.B. bei Befundmitteilung und Fakturierungen. Muss das Resultat auf eine andere Telefonnummer übermittelt werden, dann ist diese im Feld «Telefonnr. Station» zu notieren. Muss der Befund an eine bestimmte Person adressiert werden, dann ist der zugeordnete Sucher im Feld «Arzt Suchernr.» zu markieren.)

Auftragserteilung via Auftragskarten

Um eine schnelle und sichere Probenverarbeitung zu gewährleisten, müssen folgende Punkte beachtet werden:

  • Probengefässe müssen eindeutig gekennzeichnet werden und einer Auftragskarte zuzuordnen sein.
  • Es werden keine verschmutzten Probengefässe bearbeitet.
  • Werden für einen Patienten Analysen von verschiedenen Auftragskarten angefordert, müssen diese mit separaten Probengefässen ins Labor geschickt werden.
  • Wir kontrollieren die Aufträge auf das Vorhandensein aller benötigten Materialien. Alle  Materialien eines Auftrages müssen zeitgleich bei uns eintreffen.

 

Beim Ausfüllen der Auftragskarte ist zu beachten:

 

  • Gewünschte Untersuchungen mit blauem oder schwarzem Kugelschreiber markieren (Achtung! Rote und grüne Kugelschreiber sowie Bleistift sind ungeeignet!)
  • Bemerkungen zu Untersuchungen oder Stempel nur in den dazu vorgesehenen Feldern notieren/anbringen, sodass versehentlich keine ungewünschten Analysen beim automatischen Einlesen der Karten ausgelöst werden.
  • Karten nur an den perforierten Stellen falten.
  • Falsche Markierungen nicht radieren, sondern neue Karte ausfüllen.
  • Karten nicht verschmutzen, verkritzeln, zerknittern oder lochen.
  • Patientenangaben: Patienten-Etiketten sorgfältig ins markierte Feld kleben bzw. handschriftliche Angaben (Name, Vorname, Geburtsdatum, Adresse) leserlich und in Blockbuchstaben in das Adressfeld der Auftragskarte eintragen.
  • Einsenderangaben: Externe Einsender erhalten speziell kodierte Auftragskarten. Befunde werden entsprechend dieser Einsender-Kodierung übermittelt.
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    Bestellen von Auftragskarten:

    Die Bestellmenge für die Auftragsformulare kann auf dem entsprechenden Formular mit einem normalen Patientenauftrag angekreuzt werden (Feld «Nachbestellung von Auftragsformularen»). Bei der AKI kann die Bestellung auch unter Tel. +41 44 255 12 00 oder per labor.immunologie@usz.ch erfolgen.