Interne Qualitätskontrolle

Im Rahmen der internen Qualitätskontrolle werden für jeden Parameter auf bis zu drei verschiedenen Konzentrations- oder Aktivitätsniveaus mindestens einmal pro Serie, bei häufig untersuchten Parametern auch mehrmals täglich, Kontrollmaterialien gemessen. Zur Abschätzung der Richtigkeit werden die gemessenen und die erwarteten Werte verglichen. Diese Werte müssen im erlaubten Bereich liegen, bevor die Analytik von Patientenproben begonnen wird oder damit die Ergebnisse bereits gemessener Patientenproben freigegeben werden. Bei Diskrepanz werden Massnahmen eingeleitet, Fehler zu identifizieren und zu beheben, bevor die Patientenproben (wiederholt) gemessen werden. Die Ergebnisse der Kontrollmessungen werden dokumentiert und statistisch ausgewertet, um die Präzision der Analytik von Tag zu Tag zu erfassen. Zur Orientierung über die in den Laboratorien von IKC und HAD erreichte analytische Qualität sind im UZL-Analysenauskunftsystem für jeden Parameter Interassay-Koeffizienten dokumentiert. Bei der AKI können diese bei Bedarf nachgefragt werden.​